Klavier Knauer
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Die Vorleserin, Viktoria Meienburg und r. die Pianistin Marina Savova

Im Blauroten Stühlesaal

Veranstalter: Viktoria Meienburg Eintritt 10,00 €

http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1729637/Gluecksstern-in-Altona.html


Ein szenischer Abend für Klavier und Sprache mit Texten aus Tagebüchern, Romanen, Briefen, Geschichten, Märchen und Gedichten des Dichters und zeitgenössischer Musik

Die Pianistin Marina Savova spielt Werke von:

Felix Mendelssohn- Bartholdy        Praeludium op. 35,e-moll     

aus „Märchen meines Lebens“, Kindheit

Robert Schumann      Von fremden Menschen und
Ländern aus  „Kinderszenen“Op 145

aus „Märchen meines Lebens“, Aufbruch nach Kopenhagen und aus „Das häßliche  junge Entlein“

Franz von Liszt    Liebestraum

aus „Märchen meines Lebens“ und aus den Tagebüchern, Schulzeit
Robert Schumann                               aus Kreisleriana op. 16, 
1.Stück
„Das sterbende Kind“, das erste Gedicht

Robert Schumann     Träumerei  aus „Kinderszenen“ op.15

aus den Tagebüchern, Deutschland, aus „Märchen meines Lebens“, „Der Soldat“ übersetzt von Chamisso

Robert Schumann                  aus Kreisleriana op. 16, 7.Stück

aus „Märchen meines Lebens“, Paris, „Der Spielmann“ übersetzt von Chamisso
Edvard Grieg                                  Walzer op.12 aus
„Lyrische  Stücke“

Robert Schumann                         Phantasie op.17, C – Dur,
aus dem 2. Satz  „Triumphbogen“

Pause

aus „Märchen meines Lebens“, Italien, aus den Tagebüchern, Tod der Mutter, Besteigung des Vesuvs

Robert Schumann                               aus Kreisleriana op.16
3.Stück

aus „Märchen meines Lebens“  Begegnungen in Weimar und
Leipzig

Clara Wieck – Schumann                                  Nocturne

aus Tagebüchern, innere Glut und die Sängerin Jenny Lind,
die Geschichte vom Kragen

Robert Schumann                                  Kuriose Geschichte 
„Kinderszenen“ op.15
aus „Märchen meines Lebens“

Robert Schumann                         Phantasie op. 17 C – Dur,
3. Satz, „Sternenkranz“


Im Jahr 2010 jährt sich der Geburtstag des Dichters Hans Christian Andersen zum zweihundertfünften Mal.
„Mein Leben ist ein hübsches Märchen, so reich und glücklich. Wäre mir als Knabe, als ich arm und allein in die Welt hinausging, eine mächtige Fee begegnet und hätte gesagt:’ Wähle deine Laufbahn und dein Ziel... !’ – mein Schicksal hätte nicht glücklicher, klüger und besser geleitet werden können.“,
so schreibt Andersen von sich selbst im „Märchen meines Lebens“.
Nach einer in Armut und ohne regelmäßigen Schulbesuch verbrachten Kindheit ging der phantasiebegabte Sohn eines Schuhmachers bereits mit 14 Jahren allein  nach Kopenhagen , um dort sein Glück zu suchen. Er war sicher, es am Theater zu finden. Er tanzte, sang und spielte vor. Sie hielten den Jungen für verrückt, aber ein Theaterdirektor erkannte sein Talent: er ließ ihn zur Schule gehen und Latein und Griechisch lernen.  Schon da war der Wunsch in Andersen geboren, ein Dichter zu werden.
Bereits während seines Studiums versuchte er sich mit Gedichten und Dramen,  doch ohne  großen Erfolg.
„Reisen heißt leben! Das Reiseleben ist mir die beste Schule der Bildung geworden!“
Seinen Durchbruch als Dichter schaffte er 1835  nach einer Italienreise mit dem Roman „Der Improvisator“. Es folgten die Romane „O.Z.“, „Nur ein Spielmann“ und zwanzig Jahre später „Sein oder Nicht Sein“.
Hans Christian Andersen ist wie kaum ein anderer Schriftsteller durch Europa gereist. Im „Bilderbuch ohne Bilder“ lässt er den Mond reisen, der jeden Abend in einem anderen Land in ein Fenster guckt. Er hat Deutschland und Frankreich, England und Schweden, Italien und Griechenland, Spanien und Portugal kennen gelernt und in immer noch lesenswerten Reisebüchern sensibel und detailreich geschildert. Dabei traf er unter anderen auf Zeitgenossen wie Tieck, Chamisso, Liszt, Mendelssohn–Bartholdy, das Ehepaar Schumann, Balzac, Dumas, Heine, Dickens, Hugo, Rossini und Reuter.
Zwar wurden auch seine Romane und Dramen schon damals in andere Sprachen übersetzt (seine erste Gesamtausgabe erschien in Deutschland), doch erst die Märchen begründeten seinen Weltruhm, der bis heute nicht verblasst ist.
Wer kennt ihn nicht, den Dichter vom hässlichen jungen Entlein, dem kleinen Mädchen mit den Schwefelhölzern, der Prinzessin auf der Erbse oder des Kaisers neue Kleider. 168 Märchen schrieb der dänische Dichter. In 80 Sprachen wurden sie übersetzt. 
Viele der Gestalten seiner Phantasie sind längst Volksgut geworden, und so lebt der melancholische Kinderfreund in der Gegenwart weiter, auch wenn Romantik und Biedermeier längst versunken sind.



Die aus Sofia stammende Konzertpianistin Marina Savova besuchte bereits als Schülerin die Spezialmusikschule in Sofia, darauf folgte das Studium an der dortigen Musikakademie. An der Hamburger Hochschule für Musik und Theater machte sie ihr Klavierdiplom, an der École Nationale und am Consertoire Nationale Superieure in Lausanne perfektionierte sie ihr Können.
Sie lebt als freischaffende Konzertpianistin in Hamburg und gibt Konzerte in ganz Europa.

„ Ich kann überall hinkommen, ich kann mich zu Dir in die Küche setzen und Dir eine andere Welt zaubern.“, das ist das Motto  der Vorleserin Viktoria Meienburg. Sie las schon unterm Apfelbaum, aber auch Goethe im ICE nach Weimar. Mit ihren Lesungen aus 1001 Nacht kam sie bis in die Wüste Arabiens und nach Tunesien, sie las schon mehrere Male Dostojewski, Puschkin und Brodsky an Originalschauplätzen in St. Petersburg,  und sie begleitete einen Damensalon nach Mallorca.

Kontakt:  Viktoria Meienburg,, Wiesenstr. 44, 20255 Hamburg, Email:  HYPERLINK "mailto: Denne emailadresse er beskyttet mod programmer som samler emailadresser. Du skal aktivere javascript for at kunne se adressen. " Denne emailadresse er beskyttet mod programmer som samler emailadresser. Du skal aktivere javascript for at kunne se adressen. ,  HYPERLINK "http://www.dievorleserin.de" www.dievorleserin.de,  HYPERLINK "http://www.fluegel-und-worte.de" www.fluegel-und-worte.de