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Eine kleine Geschichte über das ehemalige Chinesenviertel 1900-1945-1996 in St.Pauli Bolzplatz Schmuckstraße.
Ein Kunst- und Filmprojekt von Gerd Stange
Der Film wurde gefördert von der Hamburgischen Kulturstiftung und
der Kunststiftung Prof. Dahlmann. Die Uraufführung war am 27.9.2006 im
Metropoliskino Hamburg.
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Ort: Klavier Knauer Holstenstraße 167 22765 Hamburg 040-4303022
7.09. 2010 19 Uhr
Gerd Stange am Flügel:"Eine kleine chinesische Blume" eigene Komposition, Charlotte Böhm liest Aufzeichnungen von Gert Beschütz (ehemals Zeitzeuge) und gezeigt wird ein Kurzfilm über das ehemalige China Town in St.Pauli...

CD:Kleine chinesische Blume 1-3


Standbild:
Erinnerungsfußballspiel Bolzplatz Schmuckstraße - "Chinesenstraße"
Mai 1996

Archiv: Hamburger Abendblatt

Tafeltext Kulturbehörde Hamburg:
Die "Chinesenstraße" Schmuckstraße
Für die harten Arbeiten an den Maschinen und als Schiffsköche oder Hilfsstewards wurden auch auf deutschen Dampfschiffen immer häufiger Chinesen eingesetzt. Seit jener Zeit siedelten sich Chinesen in der Nähe des Hamburger Hafens an, nicht in großen China-Towns wie in Amerika, sondern in einer Seitenstraße der Großen Freiheit, der Schmuckstraße. In deren Häusern entstanden chinesische Speiselokale, Läden und Logierhäuser.
Diese Chinesenstraße gab es in der NS-Zeit noch immer. Der Einsatzvon Chinesen auf britischen Kriegsschiffen bot den Nazis aber den Vorwand, den Chinesen Spionage zu unterstellen.
Am Morgen des 13.Mai 1944 wurden 10 verbliebene Chinesen verhaftet und ins Arbeitslager "Langer Morgen" in Wilhelmsburg deportiert. 17 von Ihnen starben in kürzester Zeit. Die Überlebenden verließen nach dem Krieg das Land.
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Am 13.Mai 1996 erinnerten Michael Batz und Gerd Stange an die Geschichte der Deportation der Chinesen. Auf dem Gelände des einstigen Gebäudes mit der Hausnummer X - heute ein Bolzplatz - fand ein Erinnerungsfußballspiel statt.
Kunst im öffentlichen Raum, Kulturbehörde Hamburg

